Suspension

Eine Suspension beschreibt ein heterogenes Stoffgemisch aus einem fein verteilten Feststoff in einer Flüssigkeit. Der Feststoff darf sich dabei nicht in der Flüssigkeit auflösen, wie es bei einem Stoffgemisch aus Salz und Wasser der Fall ist.

Beispiele für Suspensionen

  • Aufschlämmung von Sand in Meerwasser
  • Orangensaft
  • Hefeweizen
  • Blut
  • Beton oder Mörtel
  • Bohrspülungen

Was kennzeichnet eine Suspension?

Suspensionen entmischen sich im Laufe der Zeit unter Einfluss der Schwerkraft. Der Feststoff setzt sich am Boden ab (Absetzen) oder sedimentiert, beispielsweise in Tanks oder Behältern.

Bei sehr kleinen Feststoffteilchen (Partikelgröße unter 1 µm) entstehen stabile Suspensionen. Die feinen Partikel werden durch die Molekularbewegung in der Schwebe gehalten. Die Teilchen trennen sich sehr langsam von der Flüssigkeit ab oder überhaupt nicht. Solche Feststoffe heißen Kolloide.

Um den Prozess der Sedimentation in einer Suspension zu beschleunigen (z. B. in der Chemie), kommen Zentrifugen zum Einsatz. Die Fliehkraft bzw. Zentrifugalkraft trennt die Feststoffteilchen von der Flüssigkeit.

 

Quelle

[1] Duden: Suspension, www.duden.de/rechtschreibung/Suspension, 05/2019

[2] Bundesverband Geothermie 05/2019: Suspension, www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/s/suspension.html, 05/2019

[3] Spektrum Akademischer Verlag: Suspension, in: Lexikon der Biologie, www.spektrum.de/lexikon/biologie/suspension/64838,1999  

Sie haben Fragen oder ein Feedback für uns?
* Pflichtfelder