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Flottweg
Dekanterzentrifugen

Feststoffe und Flüssigkeiten effizient trennen

Der Flottweg Dekanter − die variantenreichste Vollmantel-Schneckenzentrifuge der mechanischen Trenntechnik

Sind Fest-flüssig-Gemische mit einem hohen Anteil an Feststoff zu trennen, kommen Dekantierzentrifugen zum Einsatz. Diese Vollmantel-Schneckenzentrifugen oder Dekanter arbeiten – im Gegensatz zu Kammerfilterpressen – kontinuierlich. Die hohen Zentrifugalkräfte trennen aufgrund unterschiedlicher Dichten die feinen Feststoffe aus der Suspension ab.

Der modulare Aufbau ermöglicht es, unsere Dekanter in unterschiedlichen Industrien auf der ganzen Welt einzusetzen – von Australien bis Zypern. Die Zentrifugen sind optimal an die jeweilige Anwendung angepasst. Die Prozesse reichen von der Schlammentwässerung über das Klassieren und Nassklassieren, bis hin zum Sortieren der Feststoffe.

Damit die Vollmantel-Schneckenzentrifugen in den unterschiedlichen Anwendungsgebieten und Anforderungen die maximale Leistung bringen, müssen sie optimal an die jeweilige Trennaufgabe angepasst sein.

Unsere maßgeschneiderten Dekanterkonzepte

Entstanden sind maßgeschneiderte Konzepte für die jeweiligen Branchen. Die einzelnen Dekanter-Baureihen basieren auf einheitlichen Plattformen, die sich modular an die Kundenbedürfnisse anpassen lassen.

Die Flottweg Dekanterzentrifuge für beste Trennergebnisse

Ein effizienter Gesamtprozess steht und fällt oft mit der Leistung der Zentrifuge. Jede Flottweg Dekanterzentrifuge vereint unsere Erfahrungen aus über 60 Jahren Zentrifugenbau und mehr als tausend bedienten Anwendungen. Das grundsätzliche Funktionsprinzip unseres Dekanters hat sich seit Langem bewährt. Die Zentrifugalbeschleunigung trennt die feste Phase und ein oder zwei Flüssigkeiten voneinander ab.

Weil das Sediment (Feststoffphase) eine höhere Dichte hat, sammelt es sich an der Wand der Trommel. Die Förderschnecke transportiert den Feststoff kontinuierlich zum Austrag. Die flüssige(n) Phase(n) fließt entlang der Schnecke ab.

Wie funktioniert die Dekanterzentrifuge im Detail? – Hier geht es zur Dekanter Funktionsweise.

Produktmerkmale

Leistung

Unsere Dekanterzentrifugen trennen feine Feststoffe aus einer Suspension ab und klären die abgeschiedene Flüssigkeit optimal. Das Simp Drive®-Antriebskonzept sowie die verstellbare Schälscheibe machen es möglich, während des laufenden Betriebs die Aufenthaltszeit des Gemischs in der Dekantertrommel anzupassen. Ändern sich die Bedingungen im Zulauf, bleibt das Trennergebnis und Feststoffgehalt im Austrag trotzdem konstant. Unsere Dekanterzentrifugen sind maßgeschneidert für die individuellen Prozesse unserer Kunden. Nur so sind optimale Ergebnisse bei der Trennung möglich. 

  • Abtrennung feinster Feststoffe aus einer Suspension für eine optimal geklärte Flüssigkeit (Zentrat)
  • Gleichbleibendes Trennergebnis/ Trockensubstanzgehalt dank automatisch geregelter Differenzdrehzahl und verstellbarer Schälscheibe
  • Lösungen für die individuellen Prozesse unserer Kunden

Wartung

Bei der mechanischen Trennung von Flüssigkeiten und Feststoffen mit Dekanterzentrifugen wirken hohe Kräfte. Abrasive Materialien oder Medien, die korrosive Eigenschaften aufweisen, verursachen Verschleiß, Abrieb und Abnutzung. Flottweg bietet eine Vielzahl an Verschleißschutzmaßnahmen - immer angepasst an Ihre Anwendung.

Für alle produktberührten Dekanterbauteile verwendet Flottweg ausschließlich hochwertige rost- und säurebeständige Edelstähle. Hinzu kommt eine Qualität made in Germany. Dies macht unsere Zentrifugen besonders langlebig. Je nach Anforderung unserer Kunden rüsten wir die Dekanterzentrifugen mit unterschiedlichen Schmiersystemen aus. Alle Schmiersysteme erlauben eine Nachschmierung der Rotorlagerung während des laufenden Betriebs.

Das Wegfallen von Verbrauchsmaterialien (wie Filtertücher und Filterhilfsmittel) reduziert den Wartungsaufwand und die Betriebskosten für unsere Dekanterzentrifugen zusätzlich.

  • reduzierte Kosten, da nur Verschleißteile ausgetauscht werden
  • Keine Verbrauchsmittel wie Filtertücher, Filterhilfsmittel, etc.
  • längere Lebensdauer des Dekanters
  • Verschiedene Schmiersysteme, z. B. Automatische Öl-Luft-Schmieranlage für einen minimalen Ölverbrauch

Sicherheit

Der Flottweg Simp Drive® regelt die Differenzdrehzahl der Förderschnecke lastabhängig. Ist die Differenzdrehzahl zu klein, besteht das Risiko der Verstopfung. Bei richtiger Einstellung hingegen schützt die Regelung vor Überlast und Verstopfung.

Soll der Trennraum gegenüber der Atmosphäre abgedichtet werden, bietet Flottweg verschiedene Abdichtsysteme: atmosphärische Zentrifugen, schwadendichte Zentrifugen, inertisierte Zentrifugen. Verschiedene Überwachungssysteme kontrollieren Schwingung und Drehzahl. Kritische Betriebszustände können dadurch vermieden und relevante Sicherheitsnormen eingehalten werden. Optional kann auch die Lagertemperatur der Dekanterzentrifuge überwacht werden, um Lagerschäden vorzubeugen.

  • Vermeidung von Emissionen in die Umgebung oder Kontamination des Produkts aus der Umgebung durch geschlossene Bauweise
  • Schutz vor Überlast und Verstopfung
  • Schwinungs-, Drehzahl- und Temperaturüberwachung möglich

Bedienung

Flottweg Dekanterzentrifugen sind kontinuierlich arbeitende Industriezentrifugen. Über moderne Automatisierungsmöglichkeiten reduziert sich der Aufwand für die Bedienung der Anlage auf ein Minimum. So können unsere Dekanterzentrifugen, die im Bereich der Pharmazie, Biotechnologie und Lebensmittelindustrie eingesetzt sind, mühelos in CIP-Systeme eingebunden werden. Bei der Automatisierung von Prozessen spielt die Überwachung der Einzelfunktionen und das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten eine wichtige Rolle. Unser neues Steuerungsinterface InGo ist einfach verständlich und zeigt die wichtigsten Parameter auf einen Blick. Für die einfache Bedienbarkeit wurde es mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet. Auch unser Simp Control® Sicherheits- und Steuermodul ist mit dem InGo Interface ausgestattet. Dank Simp Control® können wir für unsere Kunden weltweit eine globale, identische Maschinenperformance und Sicherheitstechnik garantieren. 

  • minimaler Bedienungsaufwand durch kontinuierlichen und automatischen Betrieb
  • Einbindung in CIP-Systeme möglich
  • einheitliche und intuitive Maschinen- und Anlagensteuerung

Innovation dank Kooperation

Seit über 15 Jahren besteht die Kooperation zwischen Flottweg und Extractis. Extractis ist ein technisches Institut, welches auf die Entwicklung innovativer Produkte und Prozesse und die Extraktion pflanzlicher Biomasse spezialisiert ist.

Drei Flottweg Maschinen kommen in verschiedenen Prozessen zum Einsatz: zwei Dekanterzentrifugen und ein Sedicanter®. Mehr zu den eingesetzten Maschinen und der langjährigen Kooperation erfahren Sie in diesem Video.

Mehr zur Flottweg Dekanterzentrifuge

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Das Funktionsprinzip eines Dekanters

Die Funktionsweise der Flottweg Dekanter: alles über Trommel, Schnecke, Feststoffaustrag, Überlaufwehr & verstellbare Schälscheibe.
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Dekanter-Broschüre

Alle Details und technischen Daten zu den Flottweg Dekanterzentrifugen finden Sie in unserer Produktbroschüre.
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Dekanterzentrifuge Animation

In diesem Video zeigen wir Ihnen mit einer Animation die Funktionsweise eines Flottweg Dekanters.
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Dekanterüberwachung: Schwingungs-, Drehzahl- und Temperaturüberwachung

Bei der Schwingungsüberwachung wird durch einen Aufnehmer die Schwingung erfasst. Erreicht sie einen maximal zulässigen Wert, wird Alarm ausgelöst und die Zentrifuge abgeschaltet. Die Drehzahlüberwachung misst Trommeldrehzahl und Schnecken-Differenzdrehzahl mit je einem induktiven Näherungsschalter und zeigt sie digital an. Indem Maximum- und Minimum-Werte überwacht werden, werden kritische Betriebszustände verhindert und relevante Sicherheitsnormen eingehalten. Die Temperaturüberwachung der Lager mit Widerstandsthermometern macht eine Fernüberwachung möglich. Bei einer je nach Einsatzfall vorgewählten Grenztemperatur schaltet sich der Antriebsmotor aus. So können Lagerschäden vorbeugend verhindert werden.

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Inertisierung

Verarbeitet die Dekanterzentrifuge Stoffe, deren Dämpfe mit Luftsauerstoff ein entzündliches Gemisch bilden, besteht ein Explosionsrisiko. Folglich kommen Inertisierungsanlagen zum Einsatz, wenn ein Austreten von Dämpfen in die Atmosphäre (Kontamination) oder ein Eintreten von Luft in die Anlage (Oxidation) zu vermeiden ist.

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