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Flottweg News

01.08.2019

Zweites Flottweg Werk wächst und gedeiht

Über 900 LKW-Ladungen voller Erde wurden im Jahr 2019 erneut bewegt, ca. 400 der rund 1.200 Betonmischer-Fahrten wurden durchgeführt und knapp die Hälfte der 3.000 Tonnen Baustahl wurden bereits verbaut. Das Werk 2 des Trenntechnik-Spezialisten Flottweg erhebt sich.

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Im Mai 2018 begannen dann die Erdarbeiten für das neue Werk an der Baumgartenstraße in Vilsbiburg. Mit über 50 Millionen Euro auf einem Areal von 75.000 m² ist es die größte jemals getätigte Einzelinvestition des Unternehmens. Der Beginn der Erdarbeiten liegt nun ein Jahr zurück und vieles hat sich auf dem Gelände an der Baumgartenstraße getan.

 

Aktuell finden die Baumeisterarbeiten statt. Das bedeutet, es werden Fundamente gegossen sowie Fertigteil-Betonwände und -Stützen, für die anschließende Montage der Stahldachträger, aufgestellt. Bereits abgeschlossen sind die Rohbauarbeiten an der zukünftigen Heizzentrale. Das neue Werk wird unter Normallast komplett mit regenerativer Energie in Form einer Pelletsheizung versorgt, bei Spitzenlast wird dann optional eine Gasheizung zugeschaltet.

Auch die Arbeiten an den notwendigen Sprinklertanks für die Brandschutzanlage wurden entsprechend der Terminplanung beendet. Im Boden sind nun drei Becken mit einem Fassungsvermögen von jeweils 650 m³ betoniert. Die gesamte Löschwassermenge entspricht ca. 80 % eines olympischen Schwimmbeckens.

 

Zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten kam es Ende des Jahres aufgrund von starken Regenfällen. Im November bis Anfang Dezember fielen bis zu 150 l/m², worauf das Befahren des Baufelds mit schwerem Baugerät nicht mehr möglich war. Erst eine Aufschüttung mit Schottermaterial brachte die Lösung. Hierbei kam es zu einer Verzögerung von rund 7 Wochen.

Inzwischen laufen die Bauarbeiten jedoch wieder auf vollen Touren. Bis November 2019 werden die Hallen (mit einer Gesamtfläche von rund 18.000 m²) für den weiteren Innenausbau geschlossen sein. Der offizielle Fertigstellungstermin wurde auf Ende August 2020 terminiert.

Der Projektleiter, Stefan Königer, zeigt sich zufrieden mit dem Baufortschritt der letzten Tage: „Das Wetter am Ende des vergangenen Jahres hat uns durchaus etwas Kopfschmerzen bereitet. Inzwischen konnten wir aber wieder etwas aufholen und liegen jetzt wieder entsprechend im Zeitplan. Es ist unseren Partnern und meinen Kolleginnen und Kollegen Dank zu sagen, dass wir so gut vorankommen.“